Geflochtene Schnur, auch Braid genannt, besteht aus mehreren miteinander verflochtenen Kunstfaserfäden statt aus einem einzelnen Monofilament. Das Ergebnis: extrem dünner Durchmesser bei hoher Tragkraft und praktisch keine Dehnung.

Vorteile beim Angeln

  • Direkter Kontakt: feinste Bisse und Grundberührungen sind spürbar – wichtig beim Spinnfischen und Feederangeln.
  • Dünner Durchmesser: weniger Wasserwiderstand, weitere Würfe, feineres Führen von Kunstködern.
  • Hohe Tragkraft: auch bei kapitalen Fischen wie Hecht oder Wels ausreichend Reserve.

Worauf du achten solltest

Weil Braid kaum dehnt, überträgt sich jeder harte Anschlag ungebremst – bei dünnen Fischmäulern (etwa bei Forelle) reißt der Haken so leichter aus. Weil geflochtene Schnur für Fische oft deutlicher sichtbar ist als Monofil, schalten viele Angler ein Vorfach aus Fluorocarbon vor. Ein Stahlvorfach hat einen anderen Zweck: Es schützt bei Hecht vor dem Durchbeißen.

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