Forelle Müllerin Art (“à la meunière”) ist das klassische Rezept für frisch gefangene Forelle: mehliert, in Butter gebraten, mit Zitrone und Petersilie verfeinert. Wenige Zutaten, kurze Garzeit – und genau deshalb der Einstieg, mit dem die meisten Angler ihre erste eigene Forelle zubereiten.

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 küchenfertige Forellen (ausgenommen, geschuppt)
  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Butter
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Frische Petersilie, gehackt

Zubereitung

  1. Forellen innen und außen trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen – auch in der Bauchhöhle.
  2. Die Forellen komplett in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  3. Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen, bis sie leicht schäumt.
  4. Forellen etwa 4–5 Minuten pro Seite braten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist und sich das Fleisch am Rückgrat leicht vom Knochen löst.
  5. Mit Zitronensaft beträufeln, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Beilagen-Tipps

Klassisch dazu: Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln und ein knackiger grüner Salat. Wer es rustikaler mag, serviert die Forelle mit geröstetem Bauernbrot, um die Buttersoße aus der Pfanne aufzutunken.

Anfängerfehler

  • Zu heiße Pfanne: Die Butter verbrennt, bevor der Fisch gar ist. Mittlere Hitze reicht, dafür etwas länger braten.
  • Zu früh wenden: Die Haut braucht Zeit, um sich von der Pfanne zu lösen – zu frühes Wenden reißt sie ein.
  • Nicht trocken getupfte Forelle: Feuchtigkeit verhindert eine knusprige Haut und lässt das Mehl klumpen.

FAQ

Muss die Forelle ausgenommen sein? Ja, die Forelle muss ausgenommen und idealerweise geschuppt sein – eine Anleitung dazu im Artikel Fisch filetieren.

Geht das Rezept auch mit Filets statt ganzer Forelle? Ja, mit Filets verkürzt sich die Garzeit auf etwa 2–3 Minuten pro Seite.


Weiter geht es mit Zanderfilet in der Pfanne oder zurück zum Steckbrief in Auf Forelle angeln.


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