Fischsuppe ist die ideale Verwertung für einen gemischten Fangtag: Karkassen und Abschnitte, die sonst übrig blieben, werden zum aromatischen Fond, während die besten Filetstücke erst kurz vor dem Servieren dazukommen und zart bleiben. Dieses Grundrezept funktioniert mit fast jeder Süßwasser- oder Küstenfisch-Kombination.
Zutaten (für 4 Personen)
Für den Fond:
- Karkassen und Köpfe (ohne Kiemen) von ca. 1 kg Fisch
- 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 Stange Lauch, grob gewürfelt
- 1 Lorbeerblatt, einige Pfefferkörner
- 1,5 l Wasser
Für die Suppe:
- 400 g gemischte Fischfilets (z. B. Zander, Barsch, Brasse), in Stücken
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Kartoffeln, gewürfelt
- 1 Karotte, in Scheiben
- 100 ml Sahne (optional)
- Salz, Pfeffer, frische Petersilie oder Dill
Zubereitung
- Für den Fond Karkassen und Köpfe mit Gemüse, Lorbeer und Pfefferkörnern in Wasser aufkochen, dann bei niedriger Hitze etwa 30–40 Minuten leicht köcheln lassen. Nicht sprudelnd kochen, sonst wird der Fond trüb.
- Fond durch ein feines Sieb abgießen, Feststoffe entsorgen.
- Zwiebel in einem Topf glasig andünsten, Kartoffel- und Karottenwürfel zugeben, kurz mitdünsten.
- Mit dem Fischfond auffüllen und etwa 12–15 Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist.
- Optional Sahne einrühren.
- Fischfilet-Stücke zugeben und nur noch 3–5 Minuten ziehen lassen, bis der Fisch gerade gar ist – nicht mehr kochen, sonst wird das Fleisch trocken und zerfällt.
- Mit Salz, Pfeffer abschmecken, mit frischen Kräutern bestreuen.
Variationen
Mit einem Schuss Weißwein im Fond, etwas Safran für eine mediterrane Note, oder mit Tomaten und Paprika in Richtung einer kräftigeren Suppe – das Grundrezept verträgt viele Richtungen. Hechtklößchen machen sich ebenfalls gut als Einlage.
Anfängerfehler
- Fond zu stark kochen statt köcheln: macht ihn trüb und leicht bitter.
- Fischfilet zu früh zugeben: Wird dann leicht zerkocht und zerfällt in der Suppe.
- Kiemen mitgekocht: können den Fond bitter machen – vor dem Kochen entfernen.
FAQ
Kann ich den Fond auf Vorrat kochen? Ja, Fischfond lässt sich gut portionsweise einfrieren und ist eine gute Verwertung, wenn ohnehin Karkassen beim Filetieren anfallen.
Welche Fische eignen sich am besten? Praktisch jeder Speisefisch – je nach Fangtag lässt sich die Suppe flexibel mit dem kombinieren, was gerade da ist.
Zur Grundtechnik: Fisch filetieren.
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