Beifänger sind kleine Kunstköder – häufig Federn, Gummifische oder kleine Blinker – die zusätzlich zum Hauptköder an einer Montage angebracht werden, meist über kurze Seitenarme. Sie erhöhen die Trefferchance, weil mehrere Köder gleichzeitig im Wasser präsentiert werden.
Typischer Einsatz
Am bekanntesten sind Beifänger an der Paternostermontage beim Meeresangeln, etwa auf Makrele oder Hering – dort hängen oft mehrere Beifänger übereinander an einer Hauptmontage. Auch beim Süßwasserangeln, etwa bei der Posenmontage auf Barsch, werden gelegentlich kleine Beifänger ergänzt.
Worauf zu achten ist
Je mehr Beifänger an einer Montage hängen, desto unübersichtlicher wird sie im Drill – bei mehreren gleichzeitig gehakten Fischen kann sich die Schnur leicht verheddern. Die zulässige Zahl an Haken begrenzt zudem das Landesrecht: In den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns sind höchstens sechs Anbissstellen je Handangel erlaubt (§ 9 Nr. 4 KüFVO M-V), in Bayern höchstens fünf (§ 16 Abs. 1 AVBayFiG), und Sachsen lässt je Handangel nur eine Anbissstelle zu (§ 4 Abs. 1 SächsFischVO). Mehr dazu in der Paternostermontage und unter Gewässerordnung verstehen.
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