Bei der Stationärrolle steht die Spule beim Wurf und Einholen fest, ein rotierender Schnurfangbügel legt die Schnur beim Einkurbeln auf. Sie ist der mit Abstand verbreitetste Rollentyp in Deutschland – robust, wartungsarm und leicht zu erlernen.

Bei der Multirolle rotiert die Spule selbst beim Auswerfen mit. Das ermöglicht sehr präzise, weite Würfe und feinen Kontakt beim Einholen, verlangt aber mehr Übung: Wird die Spule nicht exakt mit dem Daumen gebremst, verheddert sich die Schnur zur berüchtigten “Vogelnest”-Perücke.

Welcher Typ passt zu wem?

Für Einsteiger und die meisten Angelsituationen ist die Stationärrolle die richtige Wahl – auch die Anfänger-Ausrüstung setzt darauf. Multirollen werden vor allem von erfahrenen Spinnfischern und beim gezielten Baitcasting mit schweren Ködern eingesetzt, wo Präzision und Wurfkontrolle im Vordergrund stehen.


Wie hilfreich war dieser Artikel?

Kommentare

Noch keine Kommentare – sei der Erste.

    Schreib deine Meinung

    Dein Kommentar erscheint nach kurzer Prüfung. E-Mail-Adresse ist nicht nötig.